Neue „Anker“ für das „Raumschiff Wanderdüne“

Nach langer Zeit mal wieder was Neues von der Wanderdüne… Nach dem Metamorphose-Zyklus, den Vorbereitungen fürs Rust ’n‘ Roll 2011 und dem Treffenbericht zum Rust ’n‘ Roll 2011 war mein Bedarf an Auto erst einmal gedeckt und ich habe erstmal ein wenig Abstand von Schörn und Schrauberei gebraucht.

Nach dieser „schöpferischen“ Pause gehe ich nun wieder mit Freude an die Sache ran…

Die Bremsen an der Wanderdüne waren noch nie so prall… ich habe schon Mitte April (!!!!!) diesen Jahres beim Onkel eBay eine komplette vordere Bremsanlage vom Astra F 1.6i für günstig Geld ersteigert.

Kleiner Exkurs für alle Unwissenden: Die Bremsanlage von 1.6er F-Astra ist identisch mit der, die im Corsa A-GSI verbaut war. Der grösste Unterschied zu der orginalen 1.2er Bremsanlage ist, dass die orginalen Bremsscheiben 10 mm Stärke haben und die vom GSI 20 mm….die Freaks werden nun schon wissen das die Bremsen innenbelüftet sind. Neben den größeren Bremskolben (52 mm im Vergleich zu 48 mm) gibt das eine druckvollere und bremsfadingresitentere Bremse.

Da der verbaute Hauptbremszylinder und der Bremskraftverstärker laut dem Umrüstkatalog von Opel ausreichend ist, brauche ich nur die Bremszangen und Scheiben (incl. Beläge versteht sich) umzubauen.

Genug der Theorie..erst mal die Wanderdüne rein in die Schörn, da da Wetter nicht besonders gut aussah…

Auto hoch – und die erste Baustelle angegangen. Der Spurstangenkopf an der Fahrerseite ist mir seit einer Weile aufgefallen durch rumpeln beim Fahren auf unebenem Asphalt und durch „schlackern“ der Lenkung…. Und wenn ich das Rad eh schon mal unten hab machen wir das gleich auch mit…

Das Rad hatte 3-5 mm Spiel also höchste Eisenbahn, dass das gemacht wird…zuerst der Verschraubung eine romantische Dusche mit Caramba angedeien lassen. Mit ein bissel Nachdruck lies sich das Ganze dann öffnen…. die Mutter mit der der Spurstangenkopf am Achsschenkel fixiert ist, ging 2 Gewindegänge auf und dann war Schluss. Flexen war zu heikel…egal wie ich die Flex „trocken“ (also ausgeschaltet) hinhielt, ich lief entweder Gefahr meine Gesundheit oder den Achsschenkel aufs Spiel zu setzten… Also hab ich mich entschieden mit ner Bügelsäge das Gewinde oberhalb der Mutter abzusägen. Ein Stück schweisstreibende Arbeit und dem Herausdrehen des Kopfes mit mitzählen der Umdrehungen später…

*Waldhornsound* „Sssauuu toooot !“

Der Rest ist einfache Handwerkskunst…den neuen Kopf die gleiche Anzahl an Umdrehungen wieder draufgeschraubt, somit erspar ich mir eine teuere Spurvermessung/-Einstellung.

Erste Baustelle fertig… zwischenzeitlich kam ALU zu Besuch (Eigentlich nur zum Grillen) beim neben der Arbeit her Reden hab ich vergessen Pics zu machen vom Umbau der Bremsen. Beim Entlüften der fahrerseitigen Bremse musste ich nach der Kamera greifen, da ist mir erst aufgefallen das ich völlig vergessen hab Pics zu schiessen.

Aber warum greift man bei ner so gewöhnlichen Arbeit wie Bremsen entlüften zur Kamera….ganz einfach deswegen:

Nein ich habe den Entlüftungsschlauch nicht mit Latte Machiatto gespült. Das ist der erste Schwall Bremsflüssigkeit der beim Entlüften der Fahrerseite herauskam. Ich weis nicht wann die Wanderdüne das letzte Mal einen Bremsflüssigkeitswechsel hatte…. aber ich bin mir sicher das er mindestens eine Dekade zurück liegt…

Nachdem der „Bremsflüssigkeits-Teufel“ ausgetrieben war, ging ich mit ALU daran ein Feuerchen zu machen auf dem sich schmackhaftes Fleisch in Form von Würstchen zubereiten lies, als Hendrik mit seinem Heinz (von Heinz Becker weil er ihn im Saarland gekauft hat) auftauchte. Nach einem Lagerschaden am „Gasdackel“ hat er sich den „Bumscontainer“ (Die Bezeichnung ist nicht auf meinem Mist gewachsen – Ehrlich! Ich wasche meine Hände in Unfug!) gekauft. Ein Corsa Combo C „Tour“ mit einigem an Sonderausstattung und gerade mal 90 tkm auf der Uhr… Einige „Schweinereien“ haben wir schon im Kopf…. ich denke der ein oder andere Bericht zu dem Töff wird hier im Blog demnächst auftauchen (@Hendrik)

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