[Chopper] Kilometer 41-93: Main Carfreitag 2018

Carfreitag 2018 – normalerweise geht man als autobegeisterter Mensch, der ich ja bin, eigentlich auf irgendein Autotreffen. Da aber die Qualität dieser Treffen über die Jahre ordentlich gelitten hat und sich auch niemand so recht finden lassen wollte, mit dem man irgendwo hinfahren kann, habe ich mich entschieden ein bisschen zu „trainieren“.

Da ich Ende April für eine Woche mit der Chopper an die Nordsee fahre, nicht die schlechteste Idee. Nachdem ich gestern ein bissel recherchiert habe fand ich den Maintalradweg der von Miltenberg 42 km nach Aschaffenburg führt und auf der anderen Mainseite wieder zurück. Da ich zwar motiviert aber nicht grössenwahnsinnig bin, habe  ich mich für eine kürzere Variante entschieden (etwas mehr als die Hälfte).

Der Wetterbericht war sehr positiv eigentlich… als ich kurz nach 1115 in Miltenberg startete war das Wetter allerdings sehr sparsam. Gerademal 8°C und einiges an Wind (zum Glück Rückenwind) ließen mich kräftig in die Pedale treten – so wirds auch warm.

 

 

Getreu dem Motto „Reisen statt Rasen!“ hielt ich immer mal wieder an um Bilder zu machen und die Landschaft des Maintals zu geniessen. Hier sieht man das Kloster Engelberg

 

 

Kann man langsam als Trend bezeichnen: „Hollywood-Sign-a-like“ Schriftzüge in Weinbergen:

 

 

kleine Pause am Main – der Frühling ist auch hier entgültig angekommen

 


 

saniertes Fabrikgebäude der ehemaligen Glanzstoffabrik in Elsenfeld aus Klinkerstein.

 

 

Halbzeit: Überfahrt von der rechten Mainseite (Elsenfeld) zur linken Mainseite (Obernburg)

 

 

Der Almosenturm in Obernburg der in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut wurde.

 

 

Bevor ich den Rückweg in Angriff nahm, wollte ich noch würdig das Bergfest feiern. Und da wie auf den Bildern zu sehen, die Sonne mittlerweile draussen war und die Temperaturen mit 16° sehr angenehm waren, steuerte ich die erste Eisdiele mit Aussensitzplätzen an:

 

 

Einen Bountybecher und ein kleines Wasser und der Makrochip war wieder ausreichend hergestellt um wieder zurück nach Miltenberg zu fahren.

 

 

Binnenschifffahrt auf dem Main. Man beachte den extremen Tiefgang des Schiffs

 

 

In Kleinheubach dann wieder ein altes Fabrikgebäude aus Klinkerstein.

 

 

 

Bei der Aufnahme dieses Abschlussphotos (von hier aus sind es noch 5 km bis nach Miltenberg) fiel mir das Schild auf der linken Seite auf…

 

 

Gleich mal hingelaufen und dokumentiert. Das Schild ist noch handgemalt also bestimmt 70-80 Jahre alt – faszinierend was man so alles am Wegesrand findet…

 

 

Mit schmerzenden Gesäßknochen und Oberschenkeln bin ich um 15 Uhr wieder am Ausgangspunkt in Miltenberg angekommen.

Die Nettofahrzeit war 3 Stunden und 4 min bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,91 km/h – nicht schlecht für die erste Tour des Jahres und die Tatsache das ein Rad mit über 22 kg ohne Schaltung zum Einsatz kam.

Definitv braucht die Chopper bis zum Urlaub noch eine Nabenschaltung. Ich hatte auf der Tour ein paar Schiebepassagen (meist an Brücken). Das Höhenprofil am Main ist gut vergleichbar mit dem was mich an der Nordsee erwartet, allerdings sind dort oben deutlich höhere Windgeschwindigkeiten zu erwarten. Auch muss ich meine Kondition ausbauen, wenn ich nicht am zweiten Tag meines Urlaubs von einem Muskel-Tiger „gelähmt“ werden will.

Es bleibt spannend – bis demnächst auf diesem Sender 😉

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