„…kann er denn auch schwimmen?“


„She’s my brand new toy
I like the way she moves me
My brand new toy
She turns to me so softly
She says … lean on me“

„Brand New Toy“ von „The Jeremy Days“

Nein das wird keine Reprise von „Manta – Der Film“ aber die Frage mag man sich mitunter stellen. Schliesslich gab es den Neuzugang in meinem Fuhrpark a) niemals in Deutschland offiziell zu kaufen und b) verwechseln in Unbedarfte gern mal mit einem Lotus Esprit (James Bond fuhr in „Der Spion der mich liebte“ einen weißen Mk.1 der sich zum U-Boot umfunktionieren lies)…. Trotzdem schwimmen kann er nicht – braucht er auch nicht – ist ja ein Fahrzeug und kein Schwimmzeug 😉
Und was für eins:

1987er Pontiac Fiero 2M4, 151 in³ (2,5 Liter) Hubraum und 112 PS, 3 Stufen-Automatik. knapp 70 tmls, Extras: Klimaanlage, Radio (und wenn ich Radio schreibe dann mein ich auch ein „Nur“-Radio) & Heckspoiler sonst Kassengestell.
Den Wagen habe ich von Fiero-Girl übernommen und nach 2,5 Jahre Stillstand wachgeküsst.

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Eigentlich als günstige Konkurenz „Made in USA“ gegen die europäischen Mittelmotor-Sportwagen wie dem Fiat X1/9 und dem Lotus Esprit angedacht (Welche sich beide recht gut in den Staaten verkauften), wurde der Wagen über die Entwicklungszeit zum Commuter-Car (Pendler-Auto) weiterentwickelt.
Ausser dem 2,5 Liter Reihen-4 Zylinder der den klangvollen Namen „Iron Duke“ trägt, gab es einen 173 in³ (2,8 Liter) V6 mit 137 PS auch nicht gerade eine Sportskanone, aber darum geht es bei diesem Wagen ja nicht… Viel mehr geht es darum bequem zu reisen (wenn man vom Ein und Aussteigen mal absieht 😉 ) und das mit einem Höchstmaß an Sicherheitsreserven was die Fahreigenschaften anbetrifft (Mittelmottor. Heckantrieb, sehr niedriger Schwerpunkt und extrem breite Spur).
Aus dieser Melange setzt sich ein Hingucker zusammen mit dem man sehr souverän von A nach B reissen kann.

Das nenn ich mal nen amtlichen Hintern:

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Auf 4,09 m Länge, gerade einmal 1,19 m hoch und satte 1,76 m breit….  Da wirken die 215er Pellen an der Hinterachse „etwas“ schmal

Typisch 80er Jahre die Keilform, die bei meinem 1987er Modell lange nicht mehr so ausgeprägt ist wie bei der Vorstellung 1984. Geblieben über die Bauzeit von 4 Jahren (1984-1988) sind allerdings die Klappscheinwerfer:

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„Schau mir in die Augen, Kleines“

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Der Innenraum gibt sich Sportwagen-like sehr spartanisch. ausser einem Fach an der Rückwand und einer kleinen „Kartentasche“ keine weiteren Ablagemöglichkeiten – hat den Vorteil das man auch nicht so viel Mist ansammeln kann..
Gut zu erkennen die schwellerseitig angebrachte Handbremse die nach dem Anziehen wieder auf den Boden fällt da sie einem sonst beim Aussteigen im Weg wäre…..

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Und hier der Motor- und Kofferraum:

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Auf dem ersten Bild wirkt der Kofferaum arg mickrig. Hier allerdings kann man sehen das der ne ziemlich amtliche Tiefe hat. Wenn man geschickt packt bekommt man die Einkäufe fürs WE von nem „normalen“ 2-Personen-Haushalt darin unter. Derzeit bin ich allerdings mit Werkzeug und Starterpack unterwegs…. Nicht das ich ihm nicht trauen würde, aber meist ist es doch so, dass wenn man alles dabei hat, selten was passiert 😉

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Einige Fragen sich nun bestimmt warum gerade dieser Wagen?
Ich wollte immer schon einen „Ami“ haben und wenn ich einen aus meinem Lieblingsjahr (1987) bekommen kann, wo ich die Vorbesitzerin kenne und bei jeder Wartung und Reparatur in den letzten 4 Jahren dabei war – da konnte ich nicht „Nein!“ sagen.

Was draus wird?

Nicht viel…. technisch in guten Zustand versetzen und im Spätsommer über den TüV bringen. Bis 2017 auf Saisonkennzeichen fahren und dann (hoffentlich) auf H.

Sonst sukzessive pflegen, warten, überholen und sehr moderat verbessern. Und fahren fahren fahren…. hat ja gerade mal 70 tmls (ca. 115 tkm) runter

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